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Der "Essl Social Index" - ein Ländervergleich

15.07.2011 | Essl Foundation | (ZSL) | Österreich

Das Logo des "Essel Social Prize"Der Essl Social Index ist das zweite große Vorhaben der Essl Foundation und stellt einen ganz neuen Ansatz dar, um sich auf breiterer Basis für die Anliegen sozial benachteiligter Menschen einsetzen zu können. Die wissenschaftlich genaue, aber trotzdem anschauliche Aufarbeitung von Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten ist nachweislich eine effiziente Methode, um Medien und damit auch die Politik für ansonsten schwer fassbare Themen zu interessieren und auf diese Weise Verbesserungen zu erreichen.

Für den ESI-DG wurden 44 Sozialindikatoren konstruiert und erhoben; die Ergebnisse von 40 werden publiziert. Um die Klarheit und Vergleichbarkeit zu erhöhen, wurden alle Ergebnisse in Ampelfarben zusammengefasst, wobei „grün“ für eine gute Lösung steht, „orange“ für eine teilweise Lösung und „rot“ für eine unzureichende Lösung.

Inhaltlich hat sich der ESI-DG ausschließlich an der Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen orientiert

Die Sozialindikatoren machen anhand von konkret gemachten Beispielen sichtbar, wieweit die UN-Konvention bereits in das Rechtssystem und die gelebte Praxis der Menschen mit Behinderung in den verschiedenen Staaten Eingang gefunden haben.

Die vorliegenden Ergebnisse decken aber nicht nur Lücken und Nachholbedarf auf, sondern bieten auch unmittelbare Ansatzpunkte für Verbesserungs- und Transformationsprozesse: Eine ganze Reihe von vorbildlichen Lösungen – Good-Practice-Beispiele – wurde ausgearbeitet.

Das Fehlen von international anerkannten Definitionen von „Behinderung“ und folglich auch von internationalen Statistiken ist dabei eines der größten zu überwindenden Hindernisse.

Die Erhebung des ersten ESI-DG fand im zweiten Quartal 2010 statt, mittels Fragebogen und Online-Tool sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache.

Mehr als 30 Organisationen in 15 Staaten - darunter auch der Schweiz - und in den österreichischen Bundesländern nahmen daran teil. Unterstützt wurde die Essl Foundation dabei auch vom European Foundation Center in Brüssel und vom International Disability Rights Monitor (IDRM) in New York.

Links zu den Dokumenten:

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