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Empörend: Ethik-Preis der Giordano-Bruno-Stiftung für Peter Singer

06.06.2011 | Bundesvereinigung Lebenshilfe | Deutschland

Portrait von Peter SingerAm Freitag, den 3. Juni, verleiht die Giordano-Bruno-Stiftung in Frankfurt einen mit 10.000 Euro dotierten Ethikpreis an den australischen Philosophen Peter Singer. Er erhält den Preis wegen seines Engagements für Tierrechte. Dieses Engagement wäre unterstützenswert; jedoch verhält sich Singer gegenüber dem menschlichen Leben dagegen nicht wertschätzend: Er unterscheidet in seinen Schriften zwischen „wertem“ und „unwertem“ Leben. Aus seiner Sicht setzt vollwertiges Leben Bewusstsein und Selbsterkenntnis voraus. Daher spricht er Neugeborenen und hirngeschädigten Menschen das Recht auf Leben ab und plädiert offen für eine aktive Sterbehilfe bei behinderten Neugeborenen, Komapatienten und anderen schwer hirngeschädigten Menschen. „Wer den grundrechtlich gewährleisteten Schutz jedes Lebens aufheben will und zur Tötung behinderter Menschen aufruft, der darf in Deutschland keinen Preis erhalten“, so Robert Antretter, Vorsitzender der Lebenshilfe.

Lesen Sie dazu auch den offenen Brief von Prof. Dr. Georg Feuser! (http://www.zslschweiz.ch/news/detail.php?iid=840&aid=3)

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