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News - Detail-Ansicht

"Heimkosten könnten am Ende das EL-System überfordern..

03.09.2014 | Berner Zeitung | Schweiz

Portrait von Martin Kaiser (Quelle: TagesAnzeiger)...falls es nicht gelingt, die günstigere ambulante Pflege zu stärken... - ...Entscheidend ist die Entwicklung der Heim- und Pflegekosten" sagt Martin Kaiser, ehemals EL-Spezialist beim BSV und heute beim Arbeitgeberverband.

Weiterführender Link zum Artikel:
«Der Kapitalbezug ist nur ein Randproblem»

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Kommentare

Peter Wehrli | 03.09.2014

Intransparenz, als Folge der kantonalen Verschleierungspolitik bei den Vollosten "ihrer" Heime und die fehlende Verlagerung auf ambulante Pflege der Betagten sind also die hauptsächlichen Ursachen für die explodierenden Kosten bei den Ergänzungsleistungen. Das haben wir vor 15 Jahren schon angekündigt.
Der Arbeitgeberverband trägt die Mitverantwortung für beide Effekte. In seinem Kommentar (www.arbeitgeber.ch ) zum ersten Bericht des Bundesrates zur Assistenzentschädigung - welche sowohl Transparenz wie auch Verlagerung in die ambulante Pflege ermöglicht! - kritisiert er nur die hohen Kosten dieser IV-Leistung, "vergisst" aber, sie mit den Kosten der Heim-Unterbringung zu vergleichen.
Mein Fazit: dem Arbeitgeberverband geht es einzig darum alte und behinderte Menschen möglichst kostengünstig los zu werden.

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