Meine Krankheit ist – wie manche andere Behinderungen auch – der ultimative Horror für alle noch Gesunden. Dennoch leide ich unter den Symptomen weit weniger als unter der Ratlosigkeit der Menschen...
Als Behinderter (Marfan-Syndrom) erfülle ich eine wichtige gesellschaftliche Funktion: Ich sorge durch meine bemittleidenswerte Existenz dafür, dass sich die "Normalen" besser fühlen. Man kann mich also als eine Art unfreiwilligen Dienstleister bezeichnen...
Als ich das Heim, im Jahr 1998, verliess, war das der bedeutendste Schritt in das selbstbestimmte Leben.
Notizen zur schweizerischen Invalidenversicherung, Behinderung und Gesellschaft
Eigentlich erwarte ich nicht, dass dieser Blog von vielen gelesen wird. Freuen würd es mich, wenn es jene tun, die sich wirklich dafür interessieren - nicht weil "man sollte", sondern weil sie beschäftigt, was mich beschäftigt.
Eigentlich heisse ich ja Petra, aber den Namen Ronja finde ich für meinen Blog einfach passender. Vor allem, da ich zur Zeit in Schweden lebe, der Heimat Astrid Lindgrens.
Ich lebe mit persönlicher Assistenz seit März 2005. Mein Leben hat sich durch persönliche Assistenz stark verändert.
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